Fachaufsätze

 

Heft 5 / 2022

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  • Klaus Borchard
    Flächenhaushaltspolitik – Ein Beitrag zum Bodenschutz Wie es dazu gekommen ist und welche leitenden Empfehlungen Bestand haben

    Landuse – Budget-Politics How it came about and what recommendations remain
    Reduzierung der Flächeninanspruchnahme langfristig gegen Null · Neben dem Finanzkämmerer steht ein Flächenkämmerer · Neue Flücheninanspruchnahmen nur bei vollständigem Ausgleich ökologischer Funktionen · Kompetenzzuwachs für überörtliche Flächenentwicklung · Befristung von Baurecht und zeitnahe Planverwirklichung · 
    Reduction of land consumption to zero · No land use without foll compensation of ecological functions · Quantity target and quality target: Use of the stock beforenew land use · Limitation of building rights and timely realization

  • Holger Magel
    Theo Kötter und die Dorferneuerung …  und vieles mehr, was ihn mit Holger Magel verbindet
    Theo Kötter and village renewal … and much more what connects him with Holger Magel
    Deutsche Wiedervereinigung, Dorferneuerung, Agrarstrukturelle Vorplanung, Integrierte Ländliche Entwicklung, Land Management, Systemisches Dorfmodell, Evaluation, Gleichwertige Lebensbedingungen, Universitätslaufbahn
  •  German Reunification, Village renewal, agricultural structural preliminary planning, integrated rural development, Land Management, systemic village model, evaluation, equivalent living conditions,academic career
  • Benedikt Frielinghaus
    Zur Anwendung der novellierten Teilungsgenehmigung und
    Unbedenklichkeitsbescheinigung in Nordrhein-Westfalen

    Teilung bebauter Grundstücke, Teilungsgenehmigung, Unbedenklichkeitsbescheinigung, § 19 BauGB, § 7 BauO NRW
  • Sonja Stelling
    Herausforderungen kirchlicher Liegenschaftsverwaltung
    Challenges of church real estate management

    Vermögensverwaltung, Kirchenrecht, Beteiligungsprozesse, Erbbaurecht, Sonderimmobilien
    Asset management, church law, participation processes, building lease, Special real estate
  • Alexandra Weitkamp, Anja Jahn, Daniel Kretzschmar, Andreas Ortner
    Methoden zur Identifikation und Analyse von Akteuren im Landmanagement
    Methods for Identifying and Analysing Stakeholders in Land Management

    Im Mittelpunkt des Beitrags stehen Methoden zur Identifikation und Analyse von Akteuren1 im Landmanagement. Zu Beginn wird die Rolle von Akteuren vorgestellt und ihre Bedeutung im Hinblick auf den Landmanagement-Prozess herausgestellt. Methoden der Akteursanalyse aus der Betriebswirtschaftslehre zeigen Möglichkeiten auf, derartige Instrumente zur Unterstützung der Verfahren im Landmanagement zu nutzen. Hierbei werden zwei Methoden adaptiert: die Soziale Netzwerkanalyse und die Stakeholder-Salience-Methode. Die Soziale Netzwerkanalyse erlaubt es, soziale Verbindungen zwischen den Akteuren in einem Verfahren aufzudecken und ist in der Lage, besonders bedeutende Schlüsselakteure zu identifizieren. Damit ermöglicht sie den Einblick in bestehende Interaktionen der Beteiligten. Die Akteursanalyse mit dem Stakeholder-Salience-Modell hingegen typisiert die beteiligten Akteure mit Hilfe der Attribute „Macht“, „Legitimation“ und „Dringlichkeit“. Diese Charakterisierung kann für Strategien im Umgang mit den Akteuren genutzt werden und unterstützt eine gezieltere Vorgehensweise im Prozessverlauf. Anhand von vier Fallstudien auf verschiedenen räumlichen Ebenen des Landmanagements wird die Adaption der Methoden beispielhaft aufgezeigt. Der Beitrag schließt mit einer Gegenüberstellung der Fallstudien und resümiert den Mehrwert der Sozialen Netzwerkanalyse sowie der Stakeholder-Salience-Methode für das Landmanagement.
    The paper focuses on methods for identifying and analysing stakeholders in land management. At the beginning, their role is introduced and their importance with regard to the land management process is highlighted. Methods of stakeholder analysis from business administration show possibilities to use such tools to support land management processes. Two methods are adapted here: Social Network Analysis and the Stakeholder-Salience- Method. Social Network Analysis allows to uncover social connections between stakeholders in a process and is able to identify key actors of particular importance. Thus, it provides the insight about the existing interactions of the stakeholders. Stakeholder analysis using the Stakeholder-Salience-Model, on the other side, typifies the stakeholders involved by using the attributes of “power”, “legitimacy”, and “urgency”. This characterisation can be used for a more specific contact with the stakeholders and supports a strategic approach in the course of the
    project. Using four case studies at different spatial levels of land management show exemplary the adaptation of the methods. The paper concludes with a comparison of the case studies and summarises the added value of Social Network Analysis and the Stakeholder-Salience-Method for land management.
  • Laura Mato Julcamoro
    Können Tiny Houses zur Deckung des Wohnraumbedarfs in Deutschland beitragen?
    Can Tiny Houses Contribute to Cover the Housing Demand in Germany?
    I
    n vielen deutschen Städten herrscht eine ansteigende Flächennachfrage, jedoch ist der vorhandene Wohnraum nicht ausreichend um diese abzumildern. Gleichzeitig liegen in Deutschland Flächen mit Innenentwicklungspotenzial vor. In diesem Beitrag wird untersucht, ob Tiny Houses Wohnraum im Rahmen der Reaktivierung von Brachflächen schaffen können.
    There is an increasing demand for land in many German cities, but the available residential space is not sufficient to mitigate this. At the same time, there is land with potential for internal development in Germany. This paper investigates whether Tiny Houses can meet the housing demand in the context of reactivating brownfield sites.
  • Luisa Ritter, Jana Stahl, Hans-Joachim Linke
    Neue Ansätze in der kommunalen Mobilitätsplanung
    New approaches in municipal mobility planning
    Mit dem Ziel, in Stadtplanungsprozessen die höchste Stufe der Beteiligung, die Mitgestaltung, zu erreichen, wird im Rahmen des vom BMWK geförderten Forschungsprojektes PaEGIE eine interaktive WebGIS-Anwendung entwickelt. Zur Erprobung dieses Partizipationstools wurden Bürgerworkshops durchgeführt, die am Beispiel Fragestellungen der Mobilitätsplanung adressierten. In diesem Beitrag werden die Ergebnisse der Bürgerworkshops hinsichtlich der Mobilitätsplanung vorgestellt und die Geeignetheit der Nutzung des entwickelten Partizipationstools evaluiert.
    With the aim of achieving the highest level of participation, co-design, in urban planning processes, an interactive WebGIS application is being developed as part of the PaEGIE research project funded by the BMWK. In order to test this participation tool, citizen workshops were conducted, which addressed mobility planning issues as an example. This paper presents the results of the citizen workshops with regard to mobility planning and evaluates the suitability of using the developed participation tool.
  • Wilhelm Söfker
    Rechtsprechung